{"id":12666,"date":"2021-04-17T14:48:47","date_gmt":"2021-04-17T13:48:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hotelbonsol.es\/about-us\/"},"modified":"2021-04-23T13:06:04","modified_gmt":"2021-04-23T12:06:04","slug":"about-us","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.hotelbonsol.es\/de\/about-us\/","title":{"rendered":"Our History"},"content":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column css=&#8220;.vc_custom_1616003394049{padding-top: 180px !important;padding-bottom: 60px !important;}&#8220;]<div class=\"mkd-section-title-holder\">\n\t<h2 class=\"mkd-section-title mkd-section-title-large\" style=\"color: #000000;text-align: center\">\n\t\tunsere Historie    <\/h2>\n<\/div><div class=\"mkd-separator-with-icon-holder clearfix mkd-default-icon\" style=\"margin-top: 7px;margin-bottom: 18px\">\n\n\t<span class=\"mkd-separator-left\" ><\/span>\n\t\t\t<div class=\"mkd-default-icon-holder\" ><\/div>\n\t\t<span class=\"mkd-separator-right\" ><\/span>\n<\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row content_width=&#8220;grid&#8220; content_aligment=&#8220;center&#8220;][vc_column width=&#8220;1\/6&#8243;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_single_image image=&#8220;12557&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/6&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row content_width=&#8220;grid&#8220; content_aligment=&#8220;center&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1598005337642{padding-top: 40px !important;padding-bottom: 20px !important;background-position: center !important;background-repeat: no-repeat !important;background-size: cover !important;}&#8220;][vc_column offset=&#8220;vc_col-lg-offset-0 vc_col-lg-12 vc_col-md-offset-0 vc_col-md-12&#8243;]<div class=\"mkd-section-subtitle-holder\" >\n\t<p  class=\"mkd-section-subtitle\">Das BonSol, war das Lieblingsgesch\u00f6pf von Antonio Xamena (l920 \u2013 1996), einem Mallorquiner, der die Insel liebte und der anderen die M\u00f6glichkeit geben wollte, ihre Sch\u00f6nheit ebenso zu geniessen wie er selbst.<br \/>\nDie Familie Xamena stammt aus Felanitx, einem gem\u00fctlichem, lebendigen St\u00e4dtchen, bekannt durch die Herstellung von Keramikkacheln und der Kelterung der gut mundenden mallorkinischen Weine. In Felanitx wurde der Architekt Guillem Sagrera (1380 \u2013 1454) geboren, dessen bekanntestes Bauwerk La Lonja, die Seehandelsb\u00f6rse in Palma ist. Auch wurde in diesem St\u00e4dtchen der bekannte Historiker Mos\u00e9n Pedro Xamena (der Neffe von Antonio Xamena) geboren.<br \/>\nAntonio, Sohn von Martin und Barbara Xamena erhielt seine Schulausbildung in den \u201eTeatinos``. Eines seiner Hobbys war die Lekt\u00fcre und er verbrachte einen grossen Teil seiner freien Zeit in der Stadtb\u00fccherei. Sein besonderes Interesse galt der Skulptur und der Malerei. Auch hatte er grosses Interesse an der G\u00e4rtnerei . Er entdeckte zun\u00e4chst in Felanitx und sp\u00e4ter auf der ganzen Insel Stadtg\u00e4rten und Innenh\u00f6fe, sowohl in den bescheidensten mallorquinischen H\u00e4usern bis hin zu den majest\u00e4tischen Patios und G\u00e4rten der grossen Fincas und Pal\u00e4ste , die mit einer reichen Pflanzenvielfalt bewachsen waren und seine Bewunderung fanden..<br \/>\nEr war noch sehr jung, als er sich entschied Mitglied vom \u201eFomento de Turismo`` (Vereinigung zur F\u00f6rderung des Fremdenverkehrs) zu werden. Diese Vereinigung, die auch heute noch besteht, organisiert Wanderungen sowohl f\u00fcr die Inselbewohner als auch f\u00fcr die Besucher der Insel. Durch diese Wanderungen wurde in Antonio ein tiefer Respekt f\u00fcr seine nat\u00fcrliche Umgebung geweckt sowohl die \u00dcberzeugung, dass in die Natur nicht drastisch eingegriffen werden sollte, sondern dass man ihre Entwicklung m\u00f6glichst schonend unterst\u00fctzen m\u00fcsste.<br \/>\nAntonio hatte eine Leidenschaft daf\u00fcr, die Welt innerhalb und ausserhalb Mallorca\u2019s zu entdecken und mit nur sieben Jahren war er der erste seines Heimatortes, der in einem Wasserflugzeug mitfliegen durfte, das in Porto Colom (dem Hafen von Felanitx) geankert war.<br \/>\nAls er 16 Jahre alt war bot sich die Gelegenheit einer Reise, bei der er seine Freunde zu einem Fussballspiel zwischen Mallorca und Castell\u00f3n auf dem spanischen Festland begleitete . Er besichtigte zusammen mit einigen \u00e4lteren Freunden die St\u00e4dte Castell\u00f3n und Valencia und deren Umgebung. Diese Besichtigungen bereiteten ihm viel mehr Freude als das Fussallspiel, denn er war kein grossr Fussballfan. Das war die erste von vielen Reisen. Mit 19 Jahren erbte er eine angesehene Summe . Er z\u00f6gerte nicht lange und entschied sich, das Geld f\u00fcr eine Reise nach Paris anzulegen, wo er einen unvergesslichen Monat verbrachte.<br \/>\nDer Vater von Antonio wollte, dass sich sein Sohn der Landwirtschaft widmen sollte, jedoch war diese Arbeit nicht nach seinem Sinn, da die Landarbeit nicht seiner Natur entsprach. Er lernte gern neue Leute kennen und sch\u00e4tzte die menschlichen Kontakte. Mit siebzehn verliess er Felanitx, um als Verk\u00e4ufer in einem Herrenschneidergesch\u00e4ft in Palma zu arbeiten. Gerade zu der Zeit kam Mallorca bei franz\u00f6sischen und englischen Touristen in Mode. Antonio hatte bereits einige Kenntnisse in beiden Sprachen, die f\u00fcr diese Kontakte gebraucht wurden, und schon bald sprach er sie<br \/>\nfliessend. Da er der einzige mehrsprachige Angestellte im Betrieb war, wurde er trotz seiner Jugend zum Abteilungsleiter bef\u00f6rdert. Als er 19 Jahre alt war ,starb sein Vater ganz pl\u00f6tzlich.<br \/>\nMit 26 Jahren wurde seine berufliche Laufbahn durch den spanischen B\u00fcrgerkrieg unterbrochen. Nach Beendigung des Krieges lernte er Roger kennen, deren Vater eine kleine Fabrik besass und der mit seiner Frau kurz vorher vom spanischen Festland, aus Badajoz (Extremadura) nicht weit von der Grenze mit Portugal, nach Mallorca gekommen war. Antonio und Roger verliebten sich ineinander und heirateten bald.<br \/>\nAntonio Xamena wollte sich selbstst\u00e4ndig machen und zusammen mit einem Freund, Jorge Rossello, der ein ausgezeichneter Schneider war, beschlossen sie, gemeinsam in Palma ein Gesch\u00e4ft aufzumachen. Sie er\u00f6ffneten das Herrenkonfektionsgesch\u00e4ft \u201eRoxa`` (Rossell\u00f3 &amp; Xamena) in der Calle San Miguel in der N\u00e4he der Markthalle Olivar im Zentrum von Palma .<br \/>\nAntonio war der Besitzer eines sch\u00f6nen Hauses in Palma und das gl\u00fcckliche Paar bezog dieses Haus nach ihrer Heirat.<br \/>\nDas Gesch\u00e4ft lief bestens und bald konnten die Ums\u00e4tze wesentlich erweitert werden durch die Herstellung von Regenm\u00e4nteln als Konfektionskleidung . Das war neu f\u00fcr Mallorca, da bis zu diesem Zeitpunkt die M\u00e4ntel nur nach Mass geschneidert wurden. Im Jahr 1950 sah sich Antonio in der Lage, an der S\u00fcdostk\u00fcste Mallorcas in dem idyllischen Cala d\u2018Or, einem kleinen Fischerdorf an einer winzigen Bucht, ein Grundst\u00fcck zu erwerben und ein Haus zu bauen. Das Haus bestand aus zwei voneinander unabh\u00e4ngigen Etagen mit jeweils sechs Schlafzimmern, denn Xamenas wollten in der einen Etage selbst wohnen und die andere gegebenenfalls weitervermieten.<br \/>\nDas jungverheiratete Paar hatte sich noch nicht lange in Cala d\u2018Or niedergelassen, als eines Tages ein reicher Amerikaner, (der wohl keinen Regenmantel gekauft hatte), bei einem heftigen Gewitterguss in ihrem Hause Schutz suchte. Als sich die Wolken verzogen hatten, \u00fcberw\u00e4ltigte ihn die Sch\u00f6nheit des Hauses und seine Lage. Er bezeichnete es als Shangril-la.<br \/>\nRoger, die den Ort zu weit entfernt von der Arbeit Ihres Mannes fand, bot ihm das Haus zu einem beachtlichen Kaufpreis an, den er sofort akzeptierte. Da Antonio in seinem Gesch\u00e4ft in Palma war, lief sie die zwei Kilometer bis zum n\u00e4chsten Telefon, um ihn zu fragen, ob er mit ihrem Angebot einverstanden sei. Antonio gab sofort seine Einwilligung. Mit dem Erl\u00f6s hatten sie die Gelegenheit ,ein Grundst\u00fcck am Strand in der N\u00e4he vom Zentrum Palmas zu kaufen.<br \/>\nAntonio genoss es, jeden Morgen in dem kristallklaren Meerwasser zu baden. Jedoch musste er mit der Zeit besorgt feststellen, dass sich durch die Erweiterungen der Hafenanlagen das Meerwasser tr\u00fcbte. Er hielt Aussicht nach sauberen Gew\u00e4ssern und fand sie in einer kleinen Bucht in Illetas. Von der Bucht aus entdeckte er eine gro\u00dfe alte Villa am Hang, die zum Schloss Bendinat geh\u00f6rte. Im Jahre 1951 konnte er den f\u00fcr ihn so entscheidenden Kauf t\u00e4tigen.<br \/>\nDie Villa befand sich in einem traurigen Zustand, aber im Laufe eines Jahres wurde sie renoviert, und die Xamenas konnten einziehen. Roger gefiel das neue Haus, aber sie f\u00fchlte sich tags\u00fcber recht einsam, denn der n\u00e4chste Nachbar wohnte 2 km<\/p>\n<\/div><div class=\"mkd-separator-holder clearfix  mkd-separator-center\">\n\t<div class=\"mkd-separator\" style=\"margin-top: 20px\"><\/div>\n<\/div>\n<div class=\"mkd-section-subtitle-holder\" >\n\t<p  class=\"mkd-section-subtitle\">DAS HOTEL<\/p>\n<p>Im Juni 1953 kam der erste Gast .<br \/>\nAn der F\u00e4hre Barcelona-Palma empfahlen die Taxifahrer das BonSol, und alle G\u00e4ste, die kamen, schienen die entspannte und reizvolle Atmosph\u00e4re bei Antonio und Roger zu geniessen.<br \/>\nIm zweiten Jahr war Errol Flynn einen Monat als Gast bei ihnen. Er war so in die Gegend verliebt, dass er sich ein Haus in der N\u00e4he mietete, welches er f\u00fcr mehrere Jahre bewohnte , und die Sch\u00f6nheiten des Mittelmeeres mit seinem Segelboot erforschte. Die Freundschaft mit den Xamenas blieb lange Jahre bestehen und viele seiner Freunde kamen als G\u00e4ste zu ihnen.<br \/>\nDas G\u00e4stehaus wurde schnell bekannt. In 1956 wurde das Hotel von den urspr\u00fcnglichen 14 Zimmern auf 42 erweitert. Zu dieser Zeit beschloss Antonio, seinen Anteil an dem Gesch\u00e4ft in Palma an seinen Partner zu verkaufen, um sich ganz dem BonSol widmen zu k\u00f6nnen. Im Jahre 1958 wurde das BonSol auf 73 Zimmer erweitert.<br \/>\nDas Hotel liegt auf einem H\u00fcgel, an einer Stelle, die von der Wintersonne gew\u00e4rmt und von den sommerlichen Brisen gek\u00fchlt wird. Zu jener Zeit gab es praktisch keine anderen Geb\u00e4ude in Illetas. Die meisten G\u00e4ste suchten die Sonne der Wintermonate. In den tieferen Lagen, direkt am Meer, konnte es sehr feucht sein in den R\u00e4umen, bevor man \u00fcber Klimaanlagen verf\u00fcgte, aber es war zu erwarten, dass die Lage am Wasser sehr wichtig werden w\u00fcrde da sich die Neigungen der Touristen \u00e4ndern w\u00fcrde. Im Jahr 1957 kaufte Antonio das Grundst\u00fcck am Strand mit der Bucht und die Grundst\u00fccke von der Bucht bis zum Hotel<br \/>\nVon 1958-64 wurden auf dem Strandgrundst\u00fcck die Villen gebaut und der Garten angelegt. Im Jahr 1982 wurde das Hauptgeb\u00e4ude auf 92 Zimmer erweitert.<br \/>\nF\u00fcr viele \u00e4ltere G\u00e4ste wurden die 200 Treppenstufen vom Strand bis zum Hotel mit der Zeit zu anstrengend und somit wurde beschlossen, Aufz\u00fcge und Tunnels zu bauen, damit die G\u00e4ste die Durchgangsstrasse nicht \u00fcberqueren mussten.<br \/>\nDie umfangreichen Arbeiten begannen 1969, und erst nach elf Jahren konnten die Tunnel und die Aufz\u00fcge miteinander verbunden werden. Im Jahre 1984 war es endlich m\u00f6glich, alle Teilabschnitte zu verbinden und die Gesamtanlage in Betrieb zu nehmen . Als alles funktionierte, erleichterten die Tunnel und die Aufz\u00fcge die Bewegungsfreiheit innerhalb des Hotelbetriebes erheblich.<br \/>\nDurch die Entstehung des Hotels und der dazugeh\u00f6rigen Anlagen in so vielen verschiedenen Bauabschnitten wurde sein besonderer Reiz noch erh\u00f6ht. Jedes Mal, wenn Antonio und Roger einen neuen Abschnitt planten, konnten sie auf ihre inzwischen gesammelten Erfahrungen im Hotelbetrieb zur\u00fcckgreifen und au\u00dferdem die Meinungen zahlreicher G\u00e4ste ber\u00fccksichtigen. Sicherlich w\u00e4re Antonio als Bauunternehmer gl\u00fccklich und erfolgreich geworden, wenn er sich seinem Hotel nicht so mit Haut und Haaren verschrieben h\u00e4tte.<br \/>\nAntonio y Roger waren grosse Kunstliebhaber, und ganz besonders liebten sie die Malerei. Ein Grossteil ihrer Kollektion, die heutzutage das BonSol schm\u00fccken, wurden k\u00e4uflich erworben, aber viele davon waren das Erbe eines Onkels, einem Priester, der sein gesamtes Verm\u00f6gen zur Restauration des Klosters von San Salvador in Felanitx anlegte und eine wundersch\u00f6ne Kapelle f\u00fcr \u201cCristo Rey\u201d bauen liess, und als Dank daf\u00fcr die Gem\u00e4lde von den M\u00f6nchen erhielt . Bevor Antonio sein Interesse an den Bildern bekundete und sie erbte, hatten sie jahrelang in einem feuchten Kellerraum gelagert. Sie mussten von einem Spezialisten restauriert werden, was jahrelange hingebungsvolle Arbeit kostete.<br \/>\nAuf ihren vielen Reisen erwarben Antonio und Roger au\u00dferdem eine gro\u00dfe Anzahl von Kunstgegenst\u00e4nden. So brachten sie aus Florenz, Thailand, Sri Lanka, den Philippinen, China, die wunderbarsten Sachen mit. Alle diese St\u00fccke wurden von Roger liebevoll platziert und erh\u00f6hten noch wesentlich den Charme des Hotels, welches nie die anheimelnde Atmosph\u00e4re der urspr\u00fcnglichen Privatvilla verlor. Antonio hatte ein besonderes Auge f\u00fcr sch\u00f6ne und wertvolle Gem\u00e4lde, Roger hingegen wusste genau das richtige Pl\u00e4tzchen f\u00fcr jedes einzelne St\u00fcck zu finden.<\/p>\n<\/div><div class=\"mkd-section-subtitle-holder\" >\n\t<p  class=\"mkd-section-subtitle\">DAS MEER<\/p>\n<p>Antonio und Roger waren immer darauf bedacht, dass Hotel mit dem Meer in Vereinigung zu bringen. Jeder Gast sollte die Gelegenheit haben, von seinem Zimmer aus zumindest einen Teilblick auf die Bahia de Palma zu haben ,und das Hotel sollte in seinem Ganzen von der Essenz des Meeres impr\u00e4gniert sein. Das Meer wiederholt sich auf den Gem\u00e4lden der Gemeinschaftszonen und in den G\u00e4stezimmern des Hotels und die Wege, die zum Meer hinunter f\u00fchren wurden zur Union zwischen dem Hotelgeb\u00e4uden und seinen Gartenanlagen. Die G\u00e4ste hatten die Gelegenheit, in der kleinen Privatbucht zu schwimmen, und von den grossz\u00fcgigen, vom Wind gesch\u00fctzten Terrassen betrachteten sie den Wellengang und die Farbpalette des Meeres. Von der Terrasse des Strandrestaurants aus bewunderten die G\u00e4ste am Nachmittag den Sonnenuntergang und die Fischerboote, die nach harter Tagesarbeit zum Hafen zur\u00fcckfuhren sowie die eleganten Yachten, in deren Segeln sich die letzten Sonnenstrahlen des Tages widerspiegelten.<br \/>\nW\u00e4hrend das urspr\u00fcngliche G\u00e4stehaus in ein Hotel verwandelt wurde, beobachtete Antonio sehr genau die Entwicklung der Hotelindustrie auf Mallorca. Es war zu erkennen, dass der Wohlstand der Insel weitgehend vom Tourismus abh\u00e4ngen w\u00fcrde, aber die schnell hochgezogenen Hotelk\u00e4sten, die an manchen Stellen der Insel entstanden, beeindruckten Antonio nicht. Er besuchte Amerika und stellte fest, dass viele Hotels dort ein Niveau hatten, das die modernen Bauten auf Mallorca schon veraltet wirken lie\u00df, ehe sie \u00fcberhaupt fertig waren. Er beschloss daher, f\u00fcr das Hotel BonSol weiterhin den urspr\u00fcnglichen mediterranen Stil zu bewahren. Er wollte in seinem Hotel nicht nur alle Bequemlichkeiten f\u00fcr seine G\u00e4ste schaffen, er wollte auch, dass alle Verbesserungen und Erweiterungen sich ohne Bruch in die Umwelt einf\u00fcgten.<br \/>\nFast von Anfang an arbeitete Antonio darauf hin, ein \u00f6kologisches Gleichgewicht herzustellen, denn er war der Meinung, dass jedes Hotel und jedes Privathaus auf der Insel seinen eigenen Abfall nutzen sollte. Die Abw\u00e4sser des Hotels wurden gereinigt und zur Bew\u00e4sserung der G\u00e4rten verwendet. Dieses System wurde beibehalten bis seitens der Gemeindeverwaltung Kl\u00e4ranlagen betrieben wurden. Jetzt werden mit den<br \/>\ngereinigten Abw\u00e4ssern verschiedener Hotel- und Wohnanlagen die \u00f6rtlichen Golfpl\u00e4tze bew\u00e4ssert. Das Wasser aus Duschen und B\u00e4dern wird nach entsprechender Aufbereitung f\u00fcr die Hotelg\u00e4rten genutzt.<br \/>\nDie Abw\u00e4rme, die durch den Betrieb der Klimaanlagen entsteht, wird zum Heizen der Pools und der Warmwasserversorgung verwendet. Heizkessel wurden f\u00fcr die Verbrennung von Mandelschalen installiert, die immer noch f\u00fcr die Warmwasserversorgung und die Zentralheizung genutzt werden. \u00d6lbrenner werden nur in den Stosszeiten zugeschaltet. Ab 1968 wurde schon Sonnenenergie genutzt (die erste Anlage auf Mallorca). Von Anfang an wurde ein beachtlicher Grad von Selbstversorgung auf dem Energiesektor erreicht, wodurch eine Verschmutzung des Meeres vermieden werden konnte..<\/p>\n<\/div><div class=\"mkd-section-subtitle-holder\" >\n\t<p  class=\"mkd-section-subtitle\">Der Garten<\/p>\n<p>Als Mensch, der grossen Respekt vor der Natur hat, wollte Antonio einen Garten anlegen, der seinen urspr\u00fcnglichen, weitgehend mallorquinischen Charakter bewahrte, mit Pflanzen und B\u00e4umen, die auf der Insel zu Hause sind und die auf dem Boden und zwischen den Felsen gedeihen. Er bearbeitete das Gel\u00e4nde wie die Araber, die ber\u00fchmt waren f\u00fcr ihre Terrassenanlagen und die intelligente Nutzung des Wassers. Ein Beispiel daf\u00fcr ist die mallorquinische Finca Alfabia (abgeleitet von dem arabichen Wort Al-Fabi oder Oliventopf) in der N\u00e4he von Soller.<br \/>\nEr wusse das kleine Tal vor seinem Hotel mit seinen kleinen Wasserf\u00e4llen zu sch\u00e4tzen und entschied sich, einen grossen Garten darin anzulegen.<br \/>\nEr sah voraus, dass es immer weniger Handwerker geben w\u00fcrde, die die Kunst des Terrassenbaus noch beherrschten. Es wurden St\u00fctzw\u00e4nde gebaut, Treppen angelegt, Terrassen bepflanzt und Wege gezogen. Eine Gruppe von sechs M\u00e4nnern unter der Leitung des Maurermeisters Jaime Font arbeitete 20 Jahre lang, bis der Garten seine endg\u00fcltige Form erhielt. Einer der M\u00e4nner, Meister Sebastian, war so interessiert an dem Projekt und so gl\u00fccklich daran mitzuwirken, dass er \u00fcber sein Rentenalter hinaus bis weit \u00fcber die 70 weiter an seinem Garten arbeitete.<br \/>\nEl wurde eine grosse Anzahl von Pflanzen gesetzt, einschliesslich viele Geranien, die wie Wasserf\u00e4lle von den Fenstern und Terrassen des Hotels auf die Felsbl\u00f6cke der Gartenanlagen fielen. Ende de 80er Jahre befiel jedoch eine Insektenplage die Geranien des Bonsols und der gesamten Insel. Die Geranien wurden zum Teil durch andere Bl\u00fctenpflanzen ersetzt.Gummib\u00e4ume (Ficus) gediehen \u00fcppig und mussten h\u00e4ufig gestutzt werden. Zitronen und Orangenb\u00e4ume wuchsen, aber nur wenige konnten sich durchsetzen gegen die vielen verschiedenen Pinienarten, von Zwergkiefern bis zu hohen, kr\u00e4ftigen Exemplaren, die die schweren, \u00fcppigen Efeuranken trugen. Dattelpalmen gediehen gut und trugen auch Fr\u00fcchte, ebenso wie die Washingtonia und die auf Mallorca heimische Zwergpalme (Palmito), die selbst die auf der Insel nicht seltenen Waldbr\u00e4nde \u00fcberlebt. Fr\u00fcher wurden die Wedel der Palmitos zur Herstellung von Besen verwendet. Alle diese Gew\u00e4chse bildeten zusammen mit Olivenb\u00e4umen, Oleander und Hibiskusb\u00fcschen einen reizvollen Bl\u00e4tterwald. .<br \/>\nSelten nur gelingt die Anlage eines Gartens ohne R\u00fcckschl\u00e4ge. Antonio Xamena liebte zum Beispiel \u201eBlue Spruce`` und pflanzte 100 Exemplare. Nicht ein einziges gedieh in Illetas, aber die f\u00fcnf, die er einem Freund in Valldemosa schenkte, geh\u00f6ren inzwischen zu den eindrucksvollsten B\u00e4umen in der Gegend.<br \/>\nMan kann sich jetzt davon \u00fcberzeugen, dass die G\u00e4rten einen ganz besonderen Zauber haben, vielleicht weil sie so \u00fcberaus vielf\u00e4ltig sind. Auch wenn man sie noch so oft durchstreift, immer wieder st\u00f6sst man auf \u00dcberraschungen. Der Sommer bringt Glanz, starke Kontraste zwischen Licht und Schatten, die Hitze der Steine in der Sonne und die K\u00fchle der schattigen, grotten\u00e4hnlichen Winkel. Der Winter hingegen bringt W\u00e4rme, Licht, das von der tiefstehenden Sonne einf\u00e4llt und von den W\u00e4nden in den wundersamsten Schattierungen reflektiert wird. In diesen G\u00e4rten bilden die verschiedenen Gr\u00fcnt\u00f6ne, die im Winter oft ebenso frisch sind wie im Fr\u00fchjahr, einen guten Hintergrund f\u00fcr die kr\u00e4ftigen Farben der Bougainville oder anderer exotischer Bl\u00fcten. Kr\u00e4ftige und schlanke Baumst\u00e4mme, Luftwurzeln und \u00fcppige Efeuranken geben einigen Stellen einen dschungelartigen Charakter, w\u00e4hrend andere Zonen offen und kunstvoll angelegt sind. Die verschiedenen Ebenen werden durch zahlreiche Treppen miteinander verbunden, die zu \u00fcberraschenden und reizvollen Ausblicken auf Wasserf\u00e4lle und Pools f\u00fchren, welche aber auch \u00fcber Lifts und Tunnel zu erreichen sind.<br \/>\nManchmal f\u00fchren die Pfade zu einem unbekannten Ziel, um einen Baum oder einen Felsvorsprung herum, wo B\u00fcndel von Sonnenstrahlen einmal den Weg klar erkennbar zu machen scheinen, ein andermal geheimnisvoll verbergen, indem sie \u00fcppige Pflanzengruppen beleuchten, durch die v\u00f6llig unerwartet der blaue Himmel aufstrahlt, der von einer Wasserfl\u00e4che reflektiert wird.<\/p>\n<\/div><div class=\"mkd-section-subtitle-holder\" >\n\t<p  class=\"mkd-section-subtitle\">Die G\u00e4ste vom BonSol<\/p>\n<p>Das BonSol hat anscheinend immer Gl\u00fcck gehabt mit seinen G\u00e4sten. Man k\u00f6nnte fast meinen, Antonio habe damals den Taxifahrern beschrieben, welche Art von G\u00e4sten er haben wollte. Sie beurteilten die Menschen wahrscheinlich nach ihrem \u00c4usseren und brachten nur solche, die nach Agatha Christie ein \u201etadelloses Hotelbenehmen`` hatten (\u201cProblem at Pollensa Bay\u201d \u2013 London 1936), denn niemand kann sich an gr\u00f6ssere Probleme erinnern, es gibt nicht einmal irgendwelche Anekdoten diesbez\u00fcglich.<br \/>\nIm den dreissiger Jahren z\u00e4hlte die Insel etwa vierzigtausend Besucher, eine Zahl die sich im Jahr 1950 verdreifacht hatte. Der Tourismus entwickelte sich mit solcher Geschwindigkeit, dass im Jahr 1962 die Besucheranzahl \u00fcber eine Million betrug und Ende der neunziger Jahre hatte sich die Anzahl der Besucher auf acht Millionen erh\u00f6ht, ein Ziffer die die Einwohnerzahl einiger kleinen L\u00e4nder Europas \u00fcberstieg. Mallorca konnte diesem Andrang nicht standhalten, ohne visuelle und \u00f6kologische Irrt\u00fcmer an der K\u00fcstenlinie zu begehen, besonders in der N\u00e4he der Hauptstadt und anderen von Reiseveranstaltern und Bauherren bevorzugten Orten.<br \/>\nAntonio war der Entwicklung zuvorgekommen, aber so wie die meisten Mallorquiner konnte er nicht die Ausmasse dieser Entwicklung voraussehen. Erst am Ende seiner Tage erlebte er die \u00c4nderung einer Umweltpolitik , die sich seiner eigenen Denkweise n\u00e4herte. Die Politiker f\u00fchrten Gesetze zum Umweltschutz und zum Schutz der Natur Mallorcas ein. Er war sehr gl\u00fccklich \u00fcber diese \u00c4nderungen, wie die meisten Einwohner der Insel. Im Jahre 2001 wurde dem Hotel BonSol von der Regierung die Umweltschutzauszeichnung \u201cEMAS\u201d verliehen.<br \/>\nMallorca ist nach wie vor ein wundersch\u00f6nes und einmaliges Urlaubsziel. Vieles hat sich kaum ver\u00e4ndert seit West den westlichen Teil der Insel zum Beispiel als \u201eeine der gro\u00dfartigsten Landschaften Europas`` beschrieb, und seit George Sand meinte, die Insel sei einer der sch\u00f6nsten Orte der Welt.<br \/>\nEs war ein gl\u00fccklicher Umstand, dass Antonio bei der Planung des BonSol immer versucht hat, reichlich Platz zur Verf\u00fcgung zu haben, denn so konnte er alle Umbauten und Verbesserungen durchf\u00fchren, die ihm notwendig schienen. Das Hauptgeb\u00e4ude wirkt als Block relativ bescheiden, keineswegs grossartig, aber sehr einladend. Es scheint nicht gross, da man von keinem Standort aus mehr als einen kleinen Teil \u00fcberblicken kann. Es birgt in seinem Inneren viele grossz\u00fcgige Gemeinschaftsr\u00e4ume und eine Mannigfaltigkeit von G\u00e4stezimmern.<br \/>\nAntonio und Roger Xamena haben das Hotel gegr\u00fcndet und die gesamte Familie hat ihre Politik aufrechterhalten und mit grossem Erfolg weitergef\u00fchrt. Ein Grossteil des Personals ist dem Hotel \u00fcber 25 Jahre lang treu geblieben, was selbst in einem Familienhotel sehr selten ist.<br \/>\nJetzt f\u00fchren Martin und Lorraine Xamena das Hotel mit Begeisterung und Elan weiter. Sie sind darauf bedacht, den Anspr\u00fcchen des neuen Jahrhunderts gerechtzuwerden ohne jedoch den Charakter des Bonsols zu \u00e4ndern . Sie streben danach, die Traditionen ihres Hotels aufrechterhalten, damit auch ihre Kinder mit dem gleichen Respekt und der gleichen Freude das Hotel weiterf\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div><div class=\"mkd-section-subtitle-holder\" >\n\t<p  class=\"mkd-section-subtitle\">VISITORS TO THE BON SOL<\/p>\n<p>The Bonsol always seems to have been fortunate in its guests. One may wonder a whether Antonio told the taxi drivers the type of visitor that he wanted. They probably judged by appearances and managed to bring only those who had what Agatha Christie described as ``excellent Hotel manners`` (\u201cProblem at Pollensa Bay\u201d \u2013 London 1936)) for there are no recollections of major problems, or even stories of them.<\/p>\n<p>In the early 1930s there were about forty thousand visitors to the island, a number that had tripled by 1950, increasing at an even faster rate so that by 1962 the annual rate passed a million. the increases continued until the late 1990s when the total reached eight millions and stabilised at around that figure. Such a number exceeded the population of some of the smaller European countries, and could not comfortably be absorbed without visual and ecological damage to the coastline, especially in areas close to the capital city and a few other locations that touroperators and developers favoured.<\/p>\n<p>Antonio had anticipated expansion but, like most Mallorcans, he did not expect it to reach such a scale. Towards the end of his life he saw changes in attitude generally, which began to move closer to his own way of thinking. The island authorities introduced very positive measures to protect its character and to safeguard the environment generally. He was pleased to see this, as were many of the islanders. In 2001 the Bonsol received the Government Environmental Award \u201cEMAS\u201d for its contribution towards ecological achievement.<\/p>\n<p>Mallorca is still a wonderful and excellent holiday destination: much of it has changed very little since West described its western section, for instance, as the ``most sublime tract of country in Europe`` (1) or Sand claimed that the island was one of the most beautiful places on earth. She wrote that it invited and waited for the artist and was ``an Eldorado of painting`` a place of natural tranquility, like ``a green Helvetia under a Calabrian sky, with the solemnity and silence of the Orient.`` (2) High praise indeed, and if her words can sometimes seem entirely inappropriate in relation to the contemporary island, at other times they seem entirely correct<\/p>\n<p>It was fortunate that Antonio, in working out his schemes for the Bonsol, always aspired to the provision of generous spatial standards as this approach enabled changes and adaptations to be made as he considered necessary.<\/p>\n<p>The main building appears relatively modest in bulk, it is not grand but very approachable, and that is because only a small portion of it can be seen from any single viewpoint. It contains, a great deal of accommodation, including a series of fine rooms : sitting rooms, breakfast, dining and conference rooms, as well as a gymnasium, wellness, changing rooms and ancillary accommodation. All are generous in their scale, attractive in atmosphere and each have a character that is appropriate to its function.<\/p>\n<p>The bedrooms of the Bonsol are attractive and generous, the Hotel, as a whole, the most unusual and intriguing, including, as it does, one of the finest Hotel gardens on the island.<br \/>\nAntonio and Roger Xamena established the Hotel, their family has continued the original policies, and some members of the staff have individually helped maintain the standards by over 25 or even 30 years of service.<\/p>\n<p>Now Martin and Lorraine Xamena and their children, endeavour to bring about further improvements in the complex and to meet the highest standards of the 21st century, maintaining the original character and the fine traditions of the Bonsol.<\/p>\n<\/div>[\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column css=&#8220;.vc_custom_1616003394049{padding-top: 180px !important;padding-bottom: 60px !important;}&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row content_width=&#8220;grid&#8220; content_aligment=&#8220;center&#8220;][vc_column width=&#8220;1\/6&#8243;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;2\/3&#8243;][vc_single_image image=&#8220;12557&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/6&#8243;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row content_width=&#8220;grid&#8220; content_aligment=&#8220;center&#8220; css=&#8220;.vc_custom_1598005337642{padding-top: 40px !important;padding-bottom: 20px !important;background-position: center !important;background-repeat: no-repeat !important;background-size: cover !important;}&#8220;][vc_column offset=&#8220;vc_col-lg-offset-0 vc_col-lg-12 vc_col-md-offset-0 vc_col-md-12&#8243;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"full-width.php","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.hotelbonsol.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/12666"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.hotelbonsol.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.hotelbonsol.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hotelbonsol.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.hotelbonsol.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12666"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.hotelbonsol.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/12666\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12700,"href":"https:\/\/www.hotelbonsol.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/12666\/revisions\/12700"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.hotelbonsol.es\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12666"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}